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Monostars

Künstler Foto
(Pop)

"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke" - so lautet nach 20 Jahren Bandgeschichte und bisher sechs veröffentlichten Alben auch weiterhin das erklärte Arbeitsprinzip der MONOSTARS. Die Arbeit an neuen Stücken, das gemeinsame Musikmachen, soll unter keinen Umständen zielgerichtet verlaufen. Die MONOSTARS sind aus Überzeugung eine Band ohne Gimmicks. Charmante Abgrenzungen oder Stylefragen sind ihnen egal. Musik ist für diese Band immer noch eine Sache des puren Idealismus.

Bei aller Fliehkraft, die ihre Musik hin zu abstrakten oder spontanen Formen entwickelt, sucht die Band jedoch nie das Ausufernde, wird nie beliebig. Der einmal gesteckte Rahmen, Gitarre/Bass/Schlagzeug/Keyboard, bleibt stets das Herzstück der oft einfachen, reduzierten Songs und lässt Raum für alles andere. In seiner schroffen Simplizität oszilliert der Bandsound dabei zwischen Post-Wave, Shoegaze, simplem Synthie-Pop und drängenden Stooges-Gitarren - zwischen elegischen Harmonien und der Freude am Lärm. Die Texte des Sängers Norbert Graeser malen dazu in dunklen Farben David Lynch-hafte Innenwelten. Sie handeln von der Sehnsucht nach Ausbruch und Veränderung und dem Ende von Zuständen und Vorstellungen: das ruhige Leben, Beziehungen, die Gesellschaft und eine Zukunft, die nicht mehr zu funktionieren scheint - frei nach einem Zitat des italienischen Philosophen Antonio Gramsci, dem auch ein Stück auf ihrem letzten Album "Absolut!" (2011) gewidmet ist: "Eine Krise besteht darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann." Wir hören: den Glücksfall von wirklich wunderschöner und unzynischer Popmusik.

www.monostars.de