HEUTE im Viehhof: OIS ZAM!
OIS ZAM!  - HEUTE im Viehhof
Alles, was im Viehhof passiert,
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Mein München. Mein Stadtteil.

Zwei Kulturlitfaßsäulen auf dem „Viehhof-Kino“ vom 2. Juni bis 14. August 2016


Open-Air-Kino im Viehhof / München - Mein München. Mein Stadtteil. / Kunst im Viehhof / © Massimo Fiorito
Ausstellung von 02. Juni - 14. August 2016

Vernissage: 02. Juni 2016 - ab 19.00 Uhr
im Garten "Zur Freiheit"


Zum 200. Geburtstag des Erfinders der Litfaßsäulen wurden lokale Kunstschaffende dazu aufgerufen, sich mit sozialen und kulturellen Themen des Viertels auseinanderzusetzen und daraus Plakate zu gestalten. Eine unabhängige Jury wählte unter den eingesendeten Entwürfen die Gewinner aus, deren Plakate über den Sommer auf beleuchteten Kulturlitfaßsäulen auf dem Viehhof-Kino zu sehen sein werden.  

Für den Sommer 2016 wurden lokale Künstler, Grafiker und Fotografen, die ihren Wohnsitz in und um München haben, dazu eingeladen, zwei Kulturlitfaßsäulen, die abends beleuchtet sind, mit wechselnden Plakaten zu gestalten. Voraussetzung dafür war es, dass sich die Künstler mit dem Münchner Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und damit verbundenen sozialen und/oder kulturellen Situationen auseinander setzen.

Eine unabhängige Jury, aus den Bereichen Design, Kunst und Stadtteilpolitik, wählte die Gewinner aus und sie wird auch die Vernissage am 2. Juni eröffnen.

Für Interessierte werden vor Ort die Plakate (DIN A 1) zum Verkauf angeboten.

Die Litfaßsäulen sind auf dem Veranstaltungsgelände im Eingangsbereich und im Biergarten "Zur Freiheit" aufgestellt und bleiben für die Zeit der Veranstaltung (74 Tage lang) vor Ort.

Das Projekt "Mein München. Mein Stadtteil."
 wird gefördert vom
Kulturreferat der Landeshauptstadt München. 
Landeshauptstadt München Kulturreferat


Die Gewinner

Zum Vergrößern bitte Plakate anklicken!

Claudia Jakobec

© Claudia Jakobec
"Für mich ist der Viehhof mit seiner unbebauten Freifläche ein Ort zum Aufatmen in der sonst dicht bebauten Stadt. Nicht „tot“ renoviert, unfertig, sich selbst überlassen, dadurch fühl ich mich inspiriert, frei und spüre Energie. Da es Raum für Phantasie gibt. Dieses „Unfertige“ drücke ich durch die skizzenhafte, schnelle, flüchtige Darstellung der Gebäude aus. Die Wände habe ich bewusst weiß gelassen, sie sollen Platz lassen für die Ideen des Betrachters.

Der freie Blick auf den Himmel, vom Sonnenuntergang gefärbt und am Horizont das Heizkraftwerk Süd. Das ist für mich Stadtromantik. Dadurch habe ich mich zu dem roten Himmel über dem Gebäude inspirieren lasse.

Dazu gute Filme, Musik, Essen, interessante Menschen und vieles mehr. Zu erleben mit der ganzen Familie. Klein und groß. (mein Sohn Simon ist der Junge im Karussell) Als Foto dargestellt, als reale Person, die sich in diesem „Freiraum“ bewegt. Hier gibt es auch die Freiheit sich auf einen Bären zu stellen ... Und auch manch Erwachsener fühlt sich hier wieder wie ein Kind."

Michael McKee

© Michael McKee
"Die Teestube 'Komm' in der Zenettistraße veranstaltet seit vielen Jahren eine Christbaumaktion. Sie ist eine der Anlaufstellen für obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen des Evangelischen Hilfswerks München.

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten fährt ein Betreuer mit einigen Männern, die von der Teestube beraten und unterstützt werden, in den Forstenrieder Park im Südwesten von München. Dort schlagen sie Christbäume und vergeben sie dann im Hinterhof der Teestube gegen eine Spende zugunsten der Einrichtung. Es kommt vor, dass Kunden für ein Ein-Meter-Bäumchen 200 Euro geben, aber die Summe ist zweitrangig.

Walter H., einer der Mitwirkenden der Aktion, hat mir erlaubt ihn zu porträtieren. Es sei doch selbstverständlich, dem Kunden den gerade erstandenen Baum zum Auto zu bringen. Bei der Christbaumaktion 2015 konnte Walter H. nicht mehr dabei sein. Er ist wenige Monate nach der Aufnahme im Alter von 65 Jahren verstorben."

http://www.michaelmckee.de/

Akim Sämmer

© Akim Sämmer
"Ich bin an der Isar aufgewachsen (in Haidhausen), hatte viele interessante und schöne Erlebnisse an ihren Ufern.

Mein Plakat drückt unbändige Lebensfreude und Dynamik - eben um, über und in der Isar - auf abstrakte Weise aus. Ohne wirklich greifbare, bildliche Motivik, um den Fokus wirklich auf der gefühlten, erlebbaren Ebene zu halten.

Die Stadt entstand an den Ufern der Isar („Die reissende“), wurde und wird von ihr kulturell, sozial und geogeafisch geprägt, ist untrennbar mit ihr verbunden. Genauso wie ihre Bewohner."

http://akimsaemmer.com/

schönerewelt (1)

© schönerewelt
Authentische Viehhof (Handy-) Schnappschüsse treffen minimale Gestaltung.

"Alle verwendeten Fotos sind gaenzlich UNBEARBEITET und unterstreichen somit die - wohl sichtbare - Authenzität der in Bild festgehaltenen Szene

Echt Viehhof, echt München. Pure Lebenslust und Still.

Für das schönste & urbanste Stück München."

http://www.swelt.com/

schönerewelt (2)

© schönerewelt
Authentische Viehhof (Handy-) Schnappschüsse treffen minimale Gestaltung.

"Alle verwendeten Fotos sind gaenzlich UNBEARBEITET und unterstreichen somit die - wohl sichtbare - Authenzität der in Bild festgehaltenen Szene

Echt Viehhof, echt München. Pure Lebenslust und Still.

Für das schönste & urbanste Stück München."

http://www.swelt.com/

Andrea Unterstraßer

© Andrea Unterstraßer
look
Ein Auge, gefunden in einer Illustrierten, teils nachgestickt, in einem coffee-to-go-Becherdeckel eingehäkelt und dann als Poster verfremdet mit dem Wort "look" versehen.

In der Nähe der Großmarkthalle sieht man seit langem ein buntes Miteinander der Menschen unterschiedlichster Herkunft. Und man sieht die Schlangen an der "Münchner Tafel" immer länger werden. Man sieht auch, wie sich die hier aneinanderstoßende Isarvorstadt, das Dreimühlenviertel und Sendling vom Glasscherbenviertel zum begehrten Besser-Verdiener-Stadtteil wandelten.

Wie bunt wird das Leben hier noch sein, wenn wir nur auf den nächsten erfolgreichen Invest schauen und keine Rücksicht auf die Bewahrung der gewachsenen Vielfältigkeit schauen? Wie lange darf unabhängige Kultur, Subkultur und Alternatives seine Originalität mitten drin noch ausleben?

Jeder einzelne sollte nicht übersehen, daß er durch sein ureigenes Verhalten in unserer Gesellschaft deren Erscheinung mitbestimmt - und ab und zu seinen Blick über den Tellerrand hinaus heben.

Schau.
Schau, was es alles gibt.
Schau, Du lebst.
Schau, was neben Dir passiert.
Schau, was vor Deiner Tür passiert.
Schau, was Dein Nachbar macht.
Schau, was anders ist.
Schau, was Du tun kannst.
Schau nicht immer nur in Dein smartphone.
Schau, vieles zieht an Dir vorbei.
Schau hin oder schau weg,
Such aus.

http://www.unterstrasser.com/

Verena Vötter

© Verena Vötter
it´s love, actually

"Es ist über vierzig Jahre her, als offiziell verlautet wurde, homosexuell zu sein sei nichts krankhaftes sondern eine natürliche Form der sexuellen Identität. Dennoch wollen wir sie nicht im Profifussball, Militär oder bei der Polizei sehen, wodurch sich homosexuelle Menschen verstellen und ständig mit ihrer Identität kämpfen müssen. Auch kann Niemand behaupten, sie wäre unnatürlich. Tiere führen gleichgeschlechtliche Partnerschaften inklusive Elternschaft. Für viele Menschen undenkbar. Heute, knapp hundert Jahre nachdem Psychologen wie Sigmund Freud über den natürlichen Ursprung von Homosexualität geschrieben haben, reicht ein Lehrer in Baden-Württemberg eine Petition gegen die Aufnahme eines neues Bildungsplan ein. Dabei scheint genau das zu fehlen. Aufklärung. Bereits in der Schule Verständnis und Toleranz für Menschen zu vermitteln, die nicht heterosexuell sind.

Die Arbeit 'it´s love, actually!' die 2014 im Zuge der Bachelorarbeit entstanden ist, zeigt sich liebende, homosexuelle Paare auf eine puristische, nicht plakative Art."

http://verenavoetter.com/

Ronit Wolf

© Ronit Wolf
"Das Plakat erklärt sich von selbst – ich habe alles mit einer Maß Bier erklärt. (es soll auch etwas unterhaltsam sein)

Die Größe des gesamten Viertels, die Grünflächen, die Bebauung, der kleine Teil der der Kultur und der dafür vorgesehen Flächen bleiben ... meine Agenda war es zum einen den Größenunterschied und den Wahnsinn zu zeigen."

http://ronitwolf.jimdo.com/